| Rests und Herbolds aus den USA / Arolser Zeitung WLZ 13.07.2011 |
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Nachfahren von Herbser Auswanderern besuchen seit Jahren das Schützenfest Enge Verbindungen pflegen die Familien Rest und Herbold aus den USA zum Heimatdorf ihrer vor über 100 Jahren ausgewanderten Vorfahren – besonders gerne beim Schützenfest. Von Armin HASS Volkmarsen-Herbsen. Zwar sprechen die „Hörbolds“ aus „Hörbsen“, so die ins amerikanische Englisch gewandelte Aussprache, kaum deutsch. Doch sie lassen es sich nicht nehmen, alle fünf Jahre zum großen Heimatfest in Herbsen anzureisen. Große Familien aus den Bundesstaaten Iowa, Missouri und Virginia stammen von den Rests und Herbolds ab, die einst wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage des Waldecker Landes den Weg über den Ozean in die Vereinigten Staaten wagten (wir berichteten). Knapp 20 waren es, die wieder zum Schützenfest ins festlich dekorierte Dorf reisten. So gut es ging, tauschten sich die Herbser und die amerikanischen Verwandten über Neuigkeiten in ihren jeweiligen Familien und Herkunftsorten aus. Ein Jugendlicher aus den Staaten ließ es sich nicht nehmen, an einem der Festbälle auf die Bühne zu steigen und das Publikum mit Klassikern der Popmusik, wie etwa „Take It Easy“ von den Eagles, zu unterhalten.Verbunden mit dem Aufenthalt in Herbsen ist eine Kurzreise durch verschiedene deutsche Städte. Dann geht es wieder zurück in die USA. Umgekehrt hat es bereits Besuche in Amerika gegeben.
Nachfahren der Herbser Familien Herbold und Rest aus verschiedenen US-Bundesstaaten besuchten das Schützenfest. Foto: Armin Hass |