Im 30jährigen Krieg wurde Herbsen von den Kriegshorden und Besatzern oftmals ausgeraubt und gebrandschatzt. 1625 suchte die Pest das Dorf heim und forderte zahlreiche Menschenleben.
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Die Herbser Kirche, ein Juwel des Ortes, wurde von 1653 bis 1657 durch Pastor Jeremias Kleinschmidt erbaut. Die Kirche ist im Besitz einiger wertvoller alter Gemälde, ebenso eines Hostientellers aus dem Jahre 1400 und eines vergoldeten Kelches aus der gleichen Zeit, der als eines der schönsten "Kirchenstücke" in ganz Waldeck gilt. Herbsen und seine Umgebung ist vorgeschichtlich äußerst interessant. In den Wäldern befinden sich Siedlungsreste aus der Steinzeit sowie über 40 erhaltene Hügelgräber aus der Bronzezeit. Nach der Jahrhundertwende wurden hier viele Funde aus der ersten Besiedlungszeit gemacht. Außerdem befinden sich in den Wäldern Menhire, Opfersteine und Steinbilder. |
Im Jahre 1972 wurde Herbsen zum schönsten Dorf Hessens gewählt. Heute hat Herbsen 362 Einwohner.
Geschichte