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Herbsen ist ein malerisch gelegener Ort am Rande des "Volkmarser Beckens". Entscheidend für die Entwicklung des Ortes war das Jahr 1476, als Herbsen in den Besitz der Antoniterherren in Grünberg überging. Diese erhielten von Graf Adolf von Waldeck die Erlaubnis, ihre Leute anzusiedeln. 1486 besaßen sie eine eigene Niederlassung. Im Jahre 1493 kam Herbsen zum Kloster Arolsen. Nach 1526 gelangte es in den Besitz der Waldecker Grafen.
 
Im 30jährigen Krieg wurde Herbsen von den Kriegshorden und Besatzern oftmals ausgeraubt und gebrandschatzt. 1625 suchte die Pest das Dorf heim und forderte zahlreiche Menschenleben.
 
 
Die Herbser Kirche, ein Juwel des Ortes, wurde von 1653 bis 1657 durch Pastor Jeremias Kleinschmidt erbaut. Die Kirche ist im Besitz einiger wertvoller alter Gemälde, ebenso eines Hostientellers aus dem Jahre 1400 und eines vergoldeten Kelches aus der gleichen Zeit, der als eines der schönsten "Kirchenstücke" in ganz Waldeck gilt.
 
1694 hatte Herbsen schon eine Mühle, aus der sich der heutige Mühlenhof entwickelt hat.
 
Herbsen und seine Umgebung ist vorgeschichtlich äußerst interessant. In den Wäldern befinden sich Siedlungsreste aus der Steinzeit sowie über 40 erhaltene Hügelgräber aus der Bronzezeit. Nach der Jahrhundertwende wurden hier viele Funde aus der ersten Besiedlungszeit gemacht. Außerdem befinden sich in den Wäldern Menhire, Opfersteine und Steinbilder.
 
Im Jahre 1972 wurde Herbsen zum schönsten Dorf Hessens gewählt.
 
Zum 31. Dezember 2015 hatte Herbsen 325 Einwohner.
 
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